Das Lochergut von 1966 gehört zu den ikonischen Überbauungen mit schweizweiter Ausstrahlung. Mit seiner als „Stadtgebirge“ formulierten Hochhaussilhouette führte es einen neuen Massstab in das Stadtbild von Zürich ein.
Im Wettbewerb, den Karl Flatz gewinnen konnte, war die Überbauung noch deutlich höher gedacht. Auch wenn sie im Lauf der Planung um sechs Stockwerke reduziert werden musste, überzeugt ihre charakteristische Staffelung im Grundriss und Schnitt weiterhin. Ebenso raffiniert ist das Erschliessungssystem: Jedes dritte Geschoss verfügt über einen kurzen Laubengang, der zu jeweils sechs Wohnungen führt.
Datum: Mai 2016, ergänzende Überarbeitung August 2025
Auftraggeberin: Stadt Zürich, Amt für Städtebau, Archäologie & Denkmalpflege

